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Kaufnebenkosten-Rechner – Grunderwerbsteuer, Notar & Makler

KAUFNEBENKOSTEN GESAMT
48.280 €
12,1 % vom Kaufpreis · zzgl. zum Kaufpreis aus Eigenkapital zu zahlen
GESAMTKOSTEN
448.280 €
GRUNDERWERBSTEUER26.000 €
NOTAR & GRUNDBUCH8.000 €
MAKLERPROVISION14.280 €
KAUFPREIS
400.000 €
reiner Objektpreis
NEBENKOSTEN
48.280 €
12,1 % vom Kaufpreis
GESAMTKOSTEN
448.280 €
Kaufpreis + Nebenkosten
GRUNDERWERBSTEUER
6,5 %
Nordrhein-Westfalen
Aufteilung der Gesamtkosten
GESAMT448.280 €
Kaufpreis400.000 €
Grunderwerbsteuer26.000 €
Notar & Grundbuch8.000 €
Maklerprovision14.280 €

Grunderwerbsteuersätze Stand 2026. Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte (ca. 1,5 – 2 %). Die Maklerprovision wird in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Ohne Gewähr.

Kaufnebenkosten-Rechner: Diese Kosten kommen zum Kaufpreis dazu

Beim Immobilienkauf fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an – je nach Bundesland und Makler oft 9 bis 12 Prozent. Dieser Rechner schlüsselt sie in die drei großen Posten auf: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie die Maklerprovision.

Die drei großen Posten

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

Die Höhe der Grunderwerbsteuer legt jedes Bundesland selbst fest. Bayern ist mit 3,5 % am günstigsten, mehrere Länder verlangen 6,5 %. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Sätze und was sie bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro bedeuten:

BundeslandSatzbei 400.000 Euro
Bayern3,5 %14.000 Euro
Baden-Württemberg5,0 %20.000 Euro
Bremen5,0 %20.000 Euro
Niedersachsen5,0 %20.000 Euro
Rheinland-Pfalz5,0 %20.000 Euro
Sachsen-Anhalt5,0 %20.000 Euro
Thüringen5,0 %20.000 Euro
Hamburg5,5 %22.000 Euro
Sachsen5,5 %22.000 Euro
Berlin6,0 %24.000 Euro
Hessen6,0 %24.000 Euro
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %24.000 Euro
Brandenburg6,5 %26.000 Euro
Nordrhein-Westfalen6,5 %26.000 Euro
Saarland6,5 %26.000 Euro
Schleswig-Holstein6,5 %26.000 Euro

Notar und Grundbuch

Der Kauf einer Immobilie muss in Deutschland notariell beurkundet werden. Der Notar setzt den Kaufvertrag auf, beurkundet ihn und veranlasst die Eintragung ins Grundbuch; das Grundbuchamt trägt den Eigentümerwechsel und die Grundschuld ein. Zusammen kosten beide üblicherweise 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Die Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und sind kaum verhandelbar.

Maklerprovision – seit 2020 geteilt

Seit Dezember 2020 gilt beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern das Prinzip der geteilten Provision: Beauftragt der Verkäufer den Makler, muss der Käufer höchstens den gleichen Anteil zahlen. In der Praxis bedeutet das meist 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer für den Käufer (die Hälfte von 7,14 %). Wird die Immobilie provisionsfrei angeboten, entfällt dieser Posten komplett – oft der größte einzelne Hebel bei den Nebenkosten.

Rechenbeispiel: 400.000 Euro in Nordrhein-Westfalen

Grunderwerbsteuer 6,5 % = 26.000 Euro, Notar und Grundbuch rund 2 % = 8.000 Euro, Maklerprovision 3,57 % = 14.280 Euro. Macht zusammen 48.280 Euro Nebenkosten – rund 12 % des Kaufpreises, die zusätzlich aus dem Eigenkapital kommen müssen.

Warum die Nebenkosten die Finanzierung bestimmen

Weil Banken meist nur den Objektwert finanzieren, sind die Kaufnebenkosten faktisch dein Mindest-Eigenkapital. Wer sie unterschätzt, steht kurz vor dem Notartermin ohne Deckung da. Rechne sie deshalb immer zuerst aus – erst dann weißt du, wie viel Immobilie du dir mit deinem Eigenkapital wirklich leisten kannst.

Passende Rechner

Hinweis: Grunderwerbsteuersätze Stand 2026, Notar-/Grundbuchkosten sind Richtwerte, ohne Gewähr.

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